Die Rosen blühen im Tale

Liebeskummer | | 2004
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Die Rosen blühen im Tale
Soldaten ziehen ins Feld
Ade nun, mein Liebchen so feine
ich muß in die weite Welt

Und als er ins fremde Land reinkam
da tat es ihm bitterlich leid
ach wär ich zu Hause geblieben
bei der Herzallerliebsten mein

Und als er wieder nach Hause kam
Feinsliebchen stand vor der Tür
Gott grüß dich, mein Liebchen, so feine
von Herzen gefällst du mir

Ich brauch dir ja nicht zu gefallen
ich habe ja längst einen Mann
Der ist ja viel schöner, viel feiner
was geht mich der andere an

Was zog er aus seiner Tasche?
Eine Flasche mit rotem Wein
den wollen wir beide noch trinken
das soll unser Abschied sein

Was zog er aus seiner Tasche?
ein Messer war scharf und spitz
Er stieß ihr das Messer ins Herze,
das Blut ihm entgegenspritzt

Und als ers wieder herauszog
das Messer vom Blute so rot
ach gütiger Gott in dem Himmel
wie bitter wird mir der Tod

Und als Feinsliebchen gestorben war
begrub er es so schön
in einem Rosengarten
wo Kräuter und Blümelein stehn

So gehts, wenn ein Mädel zwei Buben lieb hat
tut wunderselten gut
Da haben wir´s wieder gesehen
was falsche Liebe tut

Text und Musik: Verfasser unbekannt – mündlich durch ganz Deutschland verbreitet
Die älteste Fassung im Archiv von 1776  stammt aus dem Elsaß und beginnt mit Es stehen drei Sterne am Himmel
in: Deutscher Liederhort (1856) — Liederbuch für die Deutschen in Österreich (1884) — Albvereins-Liederbuch (ca 1900) — Zupfgeigenhansl (1906) — Weltkriegs-Liedersammlung (1926) — Württembergische Volkslieder (1929) —

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