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Die Abreis´ von Rußland
Die fällt mir nicht schwer
Denn was wir hier erlebten
Das wünschen wir nicht mehr.

Aus der Heimat von der Wolga
Ausgesiedelt sind wir all
Und in Rußland ausgestreuet
Sind wir Deutsche überall.

Keine Heimat, keine Rechte
keine Freude hatten wir
Überall sind wir ‚Faschisten‘
Und kein Klage helfet dir.

Von ’31 und ’41
Fing bei uns das Elend an
Hunger, Krankheit, große Armut
Und der Tod traf vielen an.

Mit großer Mühe und schwerer Arbeit
haben wir uns durchgeschleppt
Das was wir erworben haben
Ist mit Blut und Schweiß bedeckt.

Rußland, Rußland, dir zum Vergleichen
Ist kein Reich mehr in dieser Welt
Falsch dein Reden, schlecht die Taten
Und nur Betrügen dir gefällt.

Meine Zukunft ist mir unwissend
Die Vergangenheit gut bekannt
Deshalb reise ich nach Deutschland
Um mir zu suchen ein Heimatland.

Heimat, Heimat, wie süß die Worte
Kann nur verstehen wer keine hat
Wer muß sprechen fremde Sprachen
Und keine Muttersprache hat.

Wie das Schicksal mich wird führen
Und wie Deutschland mich empfängt
Geb ich gern in Gotteshände
Der alles führt und alles lenkt

Text: anonym
Melodie: Die Reise nach Jütland
Quelle: DVA, Nr A 224.395 Einsender Johann Windholz aus Karaganda , UDSSR , 198), Wolgadeutsche .







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