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Der Winter hat den Sturm entfacht
in dichten schweren Massen
fegt er den Schee in dunkler Nacht
durch menschenleere Gassen

Nun bleibt die Menschheit fromm zu Haus
sie fürchtet Wind und Wetter
den Skimann aber zieht´s hinaus
ihn und die treuen Bretter

Er steigt empor und schwebt dahin
auf langezog´nen Spuren
Er überfliegt mit frohem Sinn
die tiefverschneiten Fluren

Es stäubt der Schee, der Sturmwind pfeift
hin über Berg und Heide
Den Tannenforst hat überreift
ein wundersam Geschmeide

Und wenn erstirbt das Tageslicht
die weiten Wälder dunkeln
die Nacht zieht ihren Mantel dicht
die güldnen Sterne funkeln

Das Mondlicht bricht sich schimmernd Bahn
das Land zu übergießen
Es hebt ein seltsam Gleißen an
die Silberblumen sprießen

Doch hat die hehre Winterpracht
der Skimann nur genossen
Das Wunder hat nur ihm gelacht
den andern bleibt´s verschlossen

Text: Eugen Haag , Stuttgart , S.A. der Sektion Schwaben
Musik: auf die Melodie von Stimmt an mit hellem hohen Klang
in Deutsches Ski-Liederbuch (1932)

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