Der Mensch soll nicht stolz sein

Weisheit | | 1855
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Der Mensch soll nicht stolz sein auf Glück und auf Geld
Es lenkt halt verschieden das Schicksal der Welt:
Der Eine hat die Gaben, die Gott ihm beschert
Der And´re muß graben tief unter der Erd´

Der Mensch soll nicht denken, ein anderer sei schlecht
im Himmel hat ein jeder das nämliche Recht
hat er viel oder hat er wenig,´s hat alles gleichen Wert
der Bettler und der König müssen unter die Erd´

Der Mensch soll nicht hassen, so kurz ist das Leb´n
Er soll, wenn er g´kränkt wird von Herzen vergeb’n.
Wie viele haben hienieden den Krieg sich erklärt,
Und jetzt machen´s Frieden tief unter der Erd´

Der Mensch soll nicht lieben, wenn´s ernst ihm nicht ist
gar schwer ist zu heilen, was Liebesgram frißt.
Wie mancher hat gebrochen ein Herz, lieb und wert
Das endlich erst Ruh fand tief unter der Erd´

weitere Strophen:

Einst kauft sich ein Reicher vom Soldatenstand frei
sitzt hinter dem Ofen, raucht heimlich dabei
Wir alle müssen ziehen, wenn der Krieg ist erklärt
es ruht schon so mancher tief unter der Erd´

Text: Karl Elmar – 1855
Musik: Franz von Suppe –
 auf die gleiche Melodie wird gesungen

u.a. in: Liederbuch Postverband (1898, 1-3.) — Großes Volks-Liederbuch (ca. 1900 , dort als „Volkslied“)  — Weltkriegs-Liedersammlung (1926, nur 1-4) — Wie´s klingt und singt (1936, nur 1+2+5) — Bergmännisches Liederbuch (1956, 1-4) —







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