Der Jäger in dem grünen Wald (1896)

Jägerlieder | | 2010
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Der Jäger in dem grünen Wald
wollt suchen seinen Aufenthalt
Er ging´s im Wald wohl hin und her
ob gar nichts, ob gar nichts
ob gar nichts anzutreffen wär

Es ruft mir eine Stimme zu
ich weiß nicht, wo sie ist, ja ist
Mein Hündelein wacht, mein Herz das lacht
meine Augen, meine Augen
meine Augen leuchten wie zwei Stern

O strahlloses Mädchen
wie kommst du in den Wald hinein
Bleibe du´s bei mir als Jägerin
O strahlloses Mädchen
bleibe du bei mir als Jägerin

Wo mag denn nur mein Christian sein
in Rußland oder in Polen
Es vergeht keine Stund, ich denk daran
an meinen, an meinen
an meinen lieben Christian

Text und Musik: anonym – in Deutsche Volkslieder (1896)

Lewalter schreibt dazu: „Die von mir aufgezeichnete 4. Strophe „Wo mag denn nur mein Christian sein“ ist der Anfang eines aus dem Jahre 1812 stammenden Liedes; siehe Hoffmann von Fallersleben „Unsere Volkstümlichen Lieder“ (1859) Nr. 1010. Das Wort „Strahlloses“ ist ein mißverstandenes „Strahlaug´ges, vielleicht auch entstanden aus „treuloses“ und „strahlendes“ . Bei Erk und Irmer (Deutsche Volkslieder) sowie bei Hoffmann von Fallersleben und Richter ( Schlesische Volkslieder ) findet sich eine ähnliche Verstümmelung, nämlich „Stralauer“  für strahlaugig, erstere beiden führen in Klammern an: Du „Straßburger“ Mädchen. Die bisher gedruckten Weisen sind der hier angeführten sämtlich ähnlich.







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