Der Jäger aus dem grünen Wald (1951)

Jägerlieder | | 2009
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Der Jäger aus dem grünen Wald
muss suchen seinen Aufenthalt
er ging im Wald wohl hin und her
ob auch nichts, ob auch nichts anzutreffen wär

Mein Hündelein ist stets bei mir
in diesem grünen Laubrevier
Mein Hündlein wacht, mein Herz, das lacht
meine Augen, meine Augen leuchten hin und her

Ich sing mein Lied aus voller Brust
der Hirsch tut einen Satz vor Lust
Und der Urhahn schleift und der Fink, der pfeift
und die Hasen und die Hasen kratzen sich am Bart

Da ruft mir eine Stimme zu:
„Wo bist du denn, wo bist du denn?
Wie kommst du in den Wald hinein
du strahläugig, du strahlaugig Mägdelein?“

„Dich aufzuspüren bin ich hier
in diesem grünen Laubrevier
ich ging im Wald wohl hin und her
ob auch kein, ob auch kein Jäger drinnen wär“

„Allein sollst du nicht wandeln hier
in diesem grünen Waldrevier
solang die Welt zusammenhalt,
sind wir zusammen, sind wir zusammen in dem Wald.“

Ich küsste sie ganz herzelich
und sprach: „Fürwahr, du bist für mich!
Bleib du bei mir als Jägerin
solang ich hier, solang ich hier auf Erden bin!“

(Er küsste sie so zärtlich und
führte schön sie in sein Haus
Gern bin ich deine Jägerin
so lang als ich auf Erden bin
du herzgeliebter Jäger, ich bin
und bleib deine Jägersfrau)

aus Westfalen – in mehreren Varianten verbreitet

u.a. in Deutsches Jägerliederbuch , dort auch die letzte Strophe (1951)

1951

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