Da droben auf jenem Berge (1908)

Allgemein | | 2009
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Da droben auf jenem Berge
da steht ein hohes Haus
da schauen wohl alle Frühmorgen
drei schöne Jungfrauen heraus

Die eine, die heißet Elisabeth
die andre Bernharda mein
die dritte, die will ich nicht nennen
die sollt mein eigen sein

Da unten in jenem Tale
da treibt das Wasser ein Rad
das treibet nichts als Liebe
vom Morgen bis zum Abend spat

Das Mühlrad ist zerbrochen
die Liebe die hat kein End
und wenn soich zwei Herzlieb tun scheiden
so reichen´s einander die Händ´

Ach Scheiden, ach  Scheiden, ach Scheiden
Wer hat doch das Scheiden erdacht
Der hat ja mein jungfrisch Herzelein
aus Freuden in Trauer gebracht

Dies Liedlein hat hier ein Ende
es hat´s wohl ein Müller erdacht
den hatte des Ritters Töchterlein
vom Lieben zum Scheiden gebracht

Text: Verfasser unbekannt  – Volkslied aus dem 18.Jahrhundert –
Musik: Verfasser unbekannt –
Diese Version in: Zupfgeigenhansl (1908) — Deutsches Lautenlied (1914)

1908







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