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Bin i net a lustiger Fuhrmannsbue
Bin i net a lustiger Bue?
fahr stadt aus, Stadl ein
fahr stadt aus, Stadl ein
Schaun mir die Leut alle zu, alle zu
Schaun mir die Leut alle zu

Fahr i am Morgen zum Stadttor naus
lang eh die Sonn aufgeh
bin i über Berg und Tal
bin i über Berg und Tal
lang eh mein Madel aufsteht, aufsteht
lang eh mein Madel aufsteht


Fahr i in der Früh auf der Straß
Fahr i in der Früh auf der Straß
hin zwischen die Tannen im Wald
hin zwischen die Tannen im Wald
ach, was ist das für a Freud, a Freud
was das, was das Schnalzen schön hallt


Was da die Vögerl schön singen tun
was da die Blümlein schön blühn
Was die Hirsch und die Reh
über die Straßen hinziehn…


Und wenn am Mittag die Sonn anhitzt
Schmeckt mir a Trunk frisch und kalt
Bin überall daheim
Wo i die Rösseln anhalt.


Fahr i im Zwielicht am Wirtshaus an
Spann i d‘ Gaul aus und kehr ein
Iß mei Sach, leg mi ins Bett
Denk an mein‘ Schatz und schlaf ein.


Treff i im Wirtshaus Kameraden an
setz wir uns zsamm, zwei und drei
diskuriern allerhand
s is gar kein Gsellschaft so frei


Hör i den Hahnschrei wohl in der Fruh
reib i mir die Augen und steh auf
Wirtshausleut, seids bei der Hand
der Tag bricht an, die Sonn kommt rauf


Hausknecht, spann meine sechs Rapperln ein
Kellnmerin, trag aussi mein Hut
Jetzt müssen wir wieder weiter fahrn
s Dableiben tut einmal kein gut


„B’hüt di Gott, Kellnerin, aufs nächste mal!“
„Bhüt di Gott, du herzlieber Bue!
Bleib fein net gar z’lang aus
Kehrfein bald wiederum zue!“


Fuhrmannsbue bin i schon fünfthalb Jahr
Furhmannsbue bleib i noch lang
Kann wohl sein, daß i stirb
eh i was anders anfang

Text und Musik anonym aus Niederbayern , Bayern , 1868
u.a. in: Zupfgeigenhansl (1908) — Deutsches Lautenlied (1914) —

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