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Bei der stillen Mondeshelle
Treiben wir mit frohem Sinn
Auf dem Bächlein ohne Welle
Hin und her und her und hin

Schifflein gehst und kehrest wieder
Ohne Segel, ohne Mast.
Bächlein trägt uns auf und nieder,
Spielend mit der kleinsten Last.

Nichts zu fürchten, nichts zu meiden
Ist, so weit das Auge sieht;
Flüstert leis‘, ihr jungen Weiden,
Mädchen, singt ein Abendlied

Denn zu Ruhm und eitlen Schätzen
Lockt uns nicht das ferne Meer,
Suchen friedlich nur Ergötzen,
Schwimmen unbekannt umher.

Unsers Lebens schönste Freuden
Schaffet weder Ruhm noch Gold.
Seid genüglich, seid bescheiden:
Freude lächelt dann auch hold.

Mit des Schönen Wohlgefallen
Sei des Schönen Kraft gepaart;
Sanft, wie dieses Schiffleins Wallen
Dünkt auch dann die letzte Fahrt.

Text: Johann Georg Jacobi , 1740-1814
Musik:  Wolfgang Amadeus Mozart , 1756-1791, auch vertont von Johann Friedrich Reichardt , 1796 (1752-1814)

u.a. in: Schulgesangbuch für höhere Lehranstalten (1912) — Deutsches Lautenlied (1914) —




Die Noten zu "Bei der stillen Mondeshelle":

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