Deutsche Volkslieder

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Gegen Fremdenhaß
und Faschismus!

Balladen und Moritaten (Volkslieder-Archiv)


Balladen und Moritaten : Ob auf Strassen und Plätzen oder in Büchern: Geschichten von Rittern und edlen Jungfrauen, aber auch von Mord und Habgier wurden zu allen Zeiten überall erzählt:

Die beliebtesten Balladen und Moritaten (Volkslieder-Archiv) im Archiv:

 Als die Römer frech geworden  

Als die Römer frech geworden
simserim simsim simsim
Zogen sie nach Deutschlands Norden
simserim simsim simsim
vorne mit Trompetenschall
Terätätätäterä
ritt der Generalfeldmarschall,
Terätätätäterä
Herr Quintilius Varus
Wau, wau, wau, wau, wau
Herr Quintilius Varus
Schnäde räng täng, Schnäde räng täng
Schnäde räng täng, de räng täng täng    

 Es waren zwei Königskinder  

Es waren zwei Königskinder,
Die hatten einander so lieb,
Sie konnten zusammen nicht kommen,
Das Wasser war viel zu tief.

 Sabinchen war ein Frauenzimmer  

Sabinchen war ein Frauenzimmer,
Gar hold und tugendhaft
Sie diente treu und redlich immer
Bei ihrer Dienstherrschaft.
Da kam aus Treuenbrietzen
Ein junger Mann daher,
Der wollte so gerne Sabinchen besitzen
Und war ein Schuhmacher.

 Mariechen saß weinend im Garten  

Mariechen saß weinend im Garten
Im Grase lag schlummernd ihr Kind
In ihren blonden Locken
Spielt leise der Abendwind
Sie saß so still und träumend
So einsam und so bleich
Dunkle Wolken zogen vorüber
Und Wellen schlug der Teich.

 Es freit ein wilder Wassermann (Lilofee)  

Es freit ein wilder Wassermann
in der Burg wohl über dem See.
Des Königs Tochter wollt er han,
Die schöne junge Lilofee.

 Zu Bacharach am Rhein (Die Lore Lay)  

Zu Bacharach am Rheine
Wohnt´ eine Zauberin,
Sie war so schön und feine
Und riß viel Herzen hin.

 Wie war zu Köln es doch vordem (Heinzelmännchen)  

Wie war zu Köln es doch vordem
mit Heinzelmännchen so bequem
Denn, war man faul, - man legte sich
hin auf die Bank und pflegte sich

 Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? (Erlkönig)  

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.




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