Auf lasst uns wandern (Naturfreunde – Lied)

Wanderlieder | | 2008
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Auf laßt uns wandern, laßt uns wandern
die schöne weite Welt besehn
lasst uns von einem Ohr zum anderen
durch Feld und Wald und Fluren gehn
Lasst ziehen uns durch Berg und Tal
vom frischen Quell zum Wasserfall
die Schönheit der Natur genießen
mit frohem Sange sie begrüßen
Das ist des Wanderers Lust und Freud
weil die Natur viel Schönes beut
drum wandern wir zu jeder Zeit

Die gold´ne Frühlingszeit belebet
stets wieder neu die Wanderlust
sie ist´s, die Herz und Sinn erhebet
und mit Gesang erfüllt die Brust
wenn die Natur mit frischem Grün
sich schmückt und die Veilchen blühn
wenn fern und nah die Vöglein singen
und ihre Weisen froh erklingen
Das ist des Wanderers Lust und Freud
weil die Natur viel Schönes beut
drum wandern wir zu jeder Zeit


Wir wollen gleich den Vöglein weihen
dem holden Lenze unser Lied
und wollen uns des Daseins freuen
wenn alles sprosst und alles blüht
wir wandernl lustbewegt und frei
durch Feld und Wald im schönen Mai
die warmen Frühlingssonnenstrahlen
erfüllen uns mit Wohlgefallen
Das ist des Wanderers Lust und Freud
weil die Natur viel Schönes beut
drum wandern wir zu jeder Zeit


Zur Sommerzeit vor Tagesgrauen
wenn wir vom Dunkel noch umhüllt
o welche Lust vom Berg zu schauen
des Sonnenaufgang Zauberbild
zu wandern früh im Morgenrot
wenn hell der Osten blüht und loht
der Tau glänzt Perlen gleich im Tale
im goldenen Morgensonnenstrahle
Das ist des Wanderers Lust und Freud
weil die Natur viel Schönes beut
drum wandern wir zu jeder Zeit


Wir sehen die Ährenfelder wogen
in schönster Pracht die Blumen blühn
Wir hören fern den Klang der Glocken
der Nachtigallen Melodien
wir schaukeln auf der klaren Flut
und drücket uns der Sonne Glut
dann ruhen wir im Waldesschatten
auf dem Moos der grünen Matten
Das ist des Wanderers Lust und Freud
weil die Natur viel Schönes beut
drum wandern wir zu jeder Zeit


Und kommt der Herbst, kaum ahnt´s die Rose
dass ihre Blütezeit vorbei
dann beut uns die Natur im Schoße
der Früchte viel und mancherlei
den bunt gefärbten Blätterwald
vom Abendsonnenschein bestrahlt
ein herrlich Bild ist ´s zum Entzücken
das sich entrollt vor unseren Blicken
Das ist des Wanderers Lust und Freud
weil die Natur viel Schönes beut
drum wandern wir zu jeder Zeit


Hat uns der eis´ge Frost geraubet
den letzten schönen Blumenflor
hat er uns Baum und Strauch entlaubet
und ist verstummt der Vöglein Chor
weht auch der rauhe Wind von Nord
wir wandern dennoch munter fort
wir finden doch Genuss und Freuden
in der Natur zu allen Zeiten
Das ist des Wanderers Lust und Freud
weil die Natur viel Schönes beut
drum wandern wir zu jeder Zeit


Der Winter bringt uns auch Vergnügen
er färbet Tal und Höhen weiß
baut über Fluss um Seen Brücken
froh geht´s zum Sport auf Schnee und Eis
fällt manchmal auch das Wandern schwer
bei Schnee und Eis,  uns kränkt´s nicht sehr
wir wollen den Winter froh genießen
und dann den Frühling wieder grüßen
Das ist des Wanderers Lust und Freud
weil die Natur viel Schönes beut
drum wandern wir zu jeder Zeit

Text: W. S. um ca. 1900
Musik: ?
in Berg Frei (1919)






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