Ach Schätzchen was hab ich dir zu Leide getan

Liebeskummer | | 1856
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Ach Schätzchen was hab ich dir zu Leide getan
daß du verachtest mich
Ei das haben die falschen Zungen getan
die belügen mich und dich

O du falsche falsche Zunge verlogener Mund
was wird es helfen dich
Gott wird dich strafen sicherlich
vor seinem Angesicht

Die Armut die ist gar sehr veracht
man stellt sie hinter die Tür
ja hätt ich der gelben Dukaten so viel
dann zög man mich herfür

Ich hoffe noch einmal recht reich zu werdn
aber nicht an Geld und Gut
wenn ich erlang das ewige Lebn
ei so bin ich reich genug

Das ewige Leben viel schöner ist
als Gold und Edelstein
Ei so wünsch ich meinem Schatz viel tausend gute Nacht
dies soll der Abschied sein

Text und Musik: Verfasser unbekannt – mündlich aus Hessen – Darmstadt ( Offenthal und Neunkirchen ) auch in Schlesien Thüringen und Franken einheimisch – Deutscher Liederhort (1856) —
Textvarianten: 1:  Das Armut das ist so sehr veracht , das steckt man hinter die Tür , hätt ich der tausend Dukaten so viel,  ei so holt mans wiederum für  — 4,3: wenn mir Gott schenkt das ewige Lebn dann bin ich reich genug
(Gewöhnlich wird mit dieser vierten Strophe in das Lied Wenn ich an den selbigen Abend gedenk übergelenkt – Vgl z B Simrock: Volkslieder S. 273




Die Noten zu "Ach Schätzchen was hab ich dir zu Leide getan":

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